Die B-Jugend hat sich gegen Eisenach durchgesetzt. Foto: Martin Glass 29.01.12 | B-Jugend: Akademie – ThSV Eisenach 26:25 (10:12)

Achterbahnfahrt endet erfolgreich

Die B-Jugend der Handball-Akademie hat den ThSV Eisenach mit 26:25 (10:12) daheim geschlagen und sich somit für die unglückliche 27:28-Niederlage im Hinspiel revanchiert. Durch den Sieg rückte das Team der Trainer Matthias Albrecht und Enrico Henoch auf den dritten Tabellenplatz der mitteldeutschen Nachwuchs-Oberliga auf.

Zu Beginn der Partie gerieten die Akademiker schnell in Rückstand, denn sie wurden durch schnelle Gegenstöße mit 0:3 ausgekontert. Schnell stabilisierten die Sachen ihre Abwehr und agierten im Angriff disziplinierter, zudem leisteten die Torhüter den nötigen Rückhalt. Mit einer zwischenzeitlichen 10:6-Führung ging das Team deutlich in Führung, leistete sich aber anschließend laut Trainer „die schlechteste Phase der Partie, da sich die Jungs nicht an unsere Vorgaben gehalten haben“. Dies hatte auch Auswirkungen auf den Spielverlauf, denn bis zur Halbzeit konnte Eisenach mit einem Sechs-Tore-Lauf das Spiel zum 10:12-Pausenstand drehen.

Nach dem Seitenwechsel glichen die Leipziger und Delitzscher schnell aus (13:13), doch durch unnötige Zeitstrafen gerieten die Akademiker wieder mit 14:19 in Rückstand. Nun war der Kampfgeist des Teams gefragt, welcher sich vor allem durch viele gewonnene Zweikämpfe im Angriffsspiel zeigte. Zeitgleich kassierten die Thüringer zunehmend auch einige Zeitstrafen. Die anschließende Schlussphase war jedoch nix für schwache Nerven: Die Gäste scheiterten mehrfach freistehend an Akademie-Hüter Phil Döhler, sodass das Albrecht/Henoch-Team kurz vor Schluss mit zwei Toren in Führung gehen konnte. Bis zum Abpfiff wurde der Vorsprung sicher verwaltet, beide Punkte blieben somit in Sachsen.

Nach der Partie zogen die Coaches ein geteiltes Fazit. „Das war eine kämpferisch sehr starke Teamleistung aller Spieler, die ausschlaggebend für den Sieg war. Jedoch brachten wir uns durch eine schwache Chancenverwertung und Angriffsleistung zwischen der 15 und 35 Spielminute selbst ins Hintertreffen. Dies gilt es in den kommenden Spielen zu verringern“, so Enrico Henoch.

Akademie: P. Döhler, E. Töpfer, O.Dietze, J.Meiner, J.Reinholz, T.Voigt, L.Brockstedt, M.Gruszka, A. Winkler, R.Hoffmann, S.Naumann


[ Martin Glass (Vorstand Medien) | 29.01.12 09:09 Uhr ]